Photoshop Elements 14: Das umfassende Handbuch

Tausend Seiten voller praxisnaher Tipps. (Foto: Rheinwerk Verlag)

Tausend Seiten voller praxisnaher Tipps. (Foto: Rheinwerk Verlag)

Verlag: Rheinwerk

„Photoshop Elements 14: Das umfassende Handbuch“ nennt sich Jürgen Wolfs Werk über den kleinen Photoshop-Bruder.

Der Zusatz „Handbuch“ ist hier allerdings klares Understatement, denn der Schmöker umfasst über tausend Seiten.

Doch keine Sorge: Dem Leser wird nicht die Hartnäckigkeit abverlangt, welche die Lektüre eines tausendseitigen Romans erfordern würde: Dass die Seitenzahl derart einschüchternd hoch ist, liegt auch am hohen Bildanteil.

Screenshots von Menüpunkten und Reitern aus der aktuellen Elements-Software erleichtern das Nachvollziehen und Nachahmen der einzelnen Schritte zum gewünschten Ziel.

Dennoch macht das goldene Lesebändchen nicht nur optisch was her, sondern auch Sinn: An einem Tag wird man diese umfangreiche Sammlung an Tipps und Tricks für die Bildverwaltungs- und –Bearbeitungssoftware unmöglich stemmen.

Schritt für Schritt werden die kreativen Möglichkeiten von Elements 14 leichtverständlich erklärt. Neben dem Grundlagenwissen werden praxisrelevante Arbeitsabläufe in Form von Workshops vermittelt.

Gegliedert ist „Photoshop Elements 14: Das umfassende Handbuch“ in 12 Teile. Der erste widmet sich dem Fotoeditor, der nächste dem Organizer. Es folgen Bildkorrektur, Farbe, Schärfen und Weichzeichnen, Freistellen und Ausrichten, Auswahl und Ebenen.

Auch die Möglichkeiten von RAW und HDRI, Reparieren und Retuschieren sowie Text und Formen werden im Detail erläutert.

Das letzte Kapitel widmet sich dem Präsentieren und Teilen.

Tausend und eine Anregung

Von einfachen Bildkorrekturen bis zur Beauty Retusche, vom Verwalten bis zur Diashow, vom Freistellen bis zur aufwendigen Collage – neugierige Anfänger werden mit „Photoshop Elements 14: Das umfassende Handbuch“ ebenso angesprochen wie erfahrenere Bildkünstler, die ihre Fertigkeiten erweitern wollen.

Wer die tausend Seiten nicht nur gelesen, sondern auch in Elements umgesetzt hat, gelangt zu der Erkenntnis: Mit Elements 14 ist der kleine Photoshop-Bruder ganz schön groß geworden.

Dass man tausend Seiten darüber schreiben kann, macht dies eindrucksvoll deutlich.

Natürlich ist das Buch nicht so aufgebaut, dass man streng nach der chronologischen Reihenfolge vorgehen muss. Nahezu jedes Thema lässt sich auch ohne zwingende Vorkenntnis vorangegangener Kapitel durcharbeiten.

Dennoch lohnt es sich für ambitionierte Bildbearbeiter, über kurz oder lang sämtliche Kniffe der vierzehnten Elements-Version näher zu betrachten.

Fazit

Wer die Möglichkeiten von Elements 14 voll ausschöpfen will, bekommt mit diesem Buch eine umfassende Gebrauchsanweisung, die weit über die Grundlagen hinaus geht und randvoll mit praxisnahem Insiderwissen ist.