Buch-Tipp: Stockfotografie

Ob Profi oder Laie – die moderne Technik und der Siegeszug der Stockfotografie erlauben es nicht nur Profis, mit Fotos Geld zu verdienen.

Doch wer denkt mit Schnappschüssen reich zu werden, liegt daneben. Längst ist der Markt übersättigt und Qualität ist wieder wichtig geworden …

Die Entwicklung der Digitalfotografie schreitet in rasantem Tempo voran. Selbst Handys und Einsteigerkameras machen heutzutage schon Bilder, die früher Profis vorbehalten geblieben wären.

Die moderne Technik bietet auch Einsteigern, Quereinsteigern und ambitionierten Hobby-Fotografen die Möglichkeit, den Traum wahr werden zu lassen, mit Fotografie Geld zu verdienen.

Möglich macht das nicht allein die Kameratechnik, sondern auch das Phänomen Stockfotografie. Für diese Art von Bildagenturen werden nicht konkrete Fotoaufträge an den Fotografen vergeben, sondern die Kamera-Künstler laden selbständig die Bilder hoch, die sie für verkaufenswert halten.

Während sich manche Amateure mit ein paar Cent und der Anerkennung ihrer Bilder zufrieden geben, wächst bei anderen die Lust auf mehr. An letztere wendet sich Stockfoto-Profi Michael Zwahlen mit seinem Buch „Stockfotografie – Mit Fotolia, Shutterstock & Co Geld verdienen“.

Zielgruppe des im dpunkt Verlag erschienenen Buches sind aber nicht nur ambitionierte Amateure, sondern auch Profis, die im Bereich Stock erfolgreicher werden wollen.

Der Autor weiß wovon er schreibt, denn Michael Zwahlen ist seit vielen Jahren erfolgreich als Stockfotograf für internationale Agenturen tätig.

Über seine Arbeit und seine Erfahrungen bloggt er regelmäßig unter michaeljayfoto.com.

Zwahlen weiß: Um mit Stockfotografie ernsthaft Geld verdienen zu können, müssen die kreativen Fotolieferanten fleißig und passioniert sein. Und vor allem: die Bedürfnisse der Endkunden ebenso genau kennen wie die stetig im Wandel begriffenen Anforderungen der Bildagenturen, die sich auf dem Stockmarkt tummeln.

Zwahlen erklärt den Markt und die Besonderheiten der Stockfotografie. Er erläutert auch, welche Anforderungen die verschiedenen Agenturen an die Fotos stellen.

Für Profis und solche die es werden wollen bietet das Buch detaillierte Tipps, wie man sein Portfolio möglichst effektiv zwischen den Agenturen aufteilt. Knallhart gibt das Buch auch Auskunft darüber, welche Erwartungen an Umsatz und Gewinn realistisch sind.

Nach der Lektüre weiß man, wie man gezielt für Stock fotografiert und was es wirklich bedeutet, einen internationalen Markt zu bedienen. Insiderwissen von den geeigneten
Themen und der Verschlagwortung über die besonderen Anforderungen beim Arbeiten mit Models und andere rechtliche Fragen bis zur Aufbereitung und Distribution der Bilder runden den Ratgeber ab.

Dieses Buch begleitet Einsteiger inspirierend und praxisnah auf dem Weg zu den ersten Stockfoto-Verkäufen und hilft erfahrenen Stockfotografen, gezielter zu agieren.

Fazit: Stockfotografen müssen wirtschaftlich denken, wenn ihre Passion mehr als ein Hobby werden soll. Diese 314 Seiten sind eine gute Start-Investition.

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